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Was ist Gung Fu?

Jesse Raymond GloverGung Fu (功夫) bedeutet harte Arbeit oder hartes Training und kann sich auch auf ein Training außerhalb der Kampfkunst beziehen. Anders als in den USA, ist in Europa die Schreibweise “Kung Fu” allgemein verbreitet. Es gibt weltweit mehr als tausend verschiedene Kung Fu-Schulen und -Stile, die ihren Ursprung in China haben. Viele unserer Techniken und Methoden wurden in den USA von Jesse Glover entwickelt. Ende der fünfziger Jahre trainierte Glover fast täglich mit Bruce Lee. Zuerst trainierten sie klassische Techniken, später fing Bruce Lee an mit verschiedenen Techniken zu experimentieren und sie zu vereinfachen. Auf der Grundlage dieser Trainingserfahrungen erschuf Jesse R. Glover dann seine eigene Trainingsmethode: “Non-Classical Gung Fu”.

Jesse Glover reduzierte die Techniken seines Gung Fu auf eine geringe Anzahl, die sehr direkt und daher effektiv waren. Viele Techniken, die Jesse Glover unterrichtete, bilden die Basis unserers Selbstverteidigungstrainings. Anders als in klassischen Gung Fu-Stilen, wird in unserer Schule auf das Trainieren von Formen oder Schwertkampf verzichtet, auch gibt es in unserer Schule keine Gürtel oder Gradierungen. Unser Gung Fu dient nur der Selbstverteidigung und der stetigen Steigerung der Fitness.

Jesse Raymond Glover´s Brief

Non-Classical Gung Fu ist für ernsthafte Leute, die nach einer funktionellen Methode der Selbstverteidigung suchen. Ein guter Ort diese Methode zu trainieren ist hier in Hamburg**.

Gründer des Non-Classical Gung Fu

Jesse R. Glover

** und jetzt auch in Potsdam (Ergänzung)

Woher kommt unser Gung Fu?

	Bruce Lee (rechts) im Chi Sao-Training mit seinem Lehrer Yip Man in Hongkong. Jesse und Ed Hart Bruce Lees 1. Schülergruppe 1961 in Seattle Jesse Glover und Ed Hart

Als Bruce Lee 1959 aus Hong Kong nach Seattle kam, begann er dort Wing Chun Kuen (咏春拳) zu unterrichten. Wing Chun ist ein chinesischer Gung Fu-Stil, den Bruce Lee mehrere Jahre in Hong Kong sehr intensiv praktiziert hatte. Sein Lehrer in Hong Kong war Yip Man. In Seattle waren Bruce Lees erste Schüler Jesse R. Glover und Ed Hart. Beide hatten über viele Jahre neben den häufigen Trainigseinheiten auch eine sehr persönliche Beziehung zu Bruce Lee.

Bevor sie Bruce Lee trafen, waren Jesse Glover und Ed Hart begeisterte und erfolgreiche Anhänger des Judosports. Ende der fünfziger Jahre, trainierten Jesse und Ed fast täglich mit Bruce Lee. Zuerst nur klassische Techniken, später jedoch, fing Bruce Lee an mit verschiedenen Techniken zu experimentieren und sie zu vereinfachen. Auf der Grundlage dieser Trainingserfahrungen erschuf Jesse R. Glover dann seine eigene Trainingsmethode.

Er reduzierte die Techniken auf eine geringe Anzahl, die sehr direkt und daher effektiv waren. Jesse Glover nannte sein Gung Fu, da es sich schon bald von den klassischen Stilen unterschied, “Non-Classical Gung Fu”. Heute kann man sagen, dass viele Grundtechniken des Gung Fu`s von Jesse Glover aus dem Wing Chun stammen. Sowohl Bruce Lee als auch Jesse R. Glover veränderten ihre Wing Chun-Techniken und endwickelten jeder für sich eigene Methoden. Glovers Ziel war es eine Selbstverteidigungsform zu erschaffen und zu lehren, die individuell auf jeden Menschen zugeschnitten werden kann und für eine durchschnittliche Person leicht erlernbar ist, aber auch nach oben hin keine Grenzen kennt. Dieses Konzept gab Jesse Glover an seine Hamburger Schüler Ingolf Gräbitz und Alexander Franke weiter. Auf diesen Grundlagen wird noch heute in unserer Gung Fu-Schule unterrichtet.

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Seminar in Hamburg 2001

Ingolf und Jesse Ingolf und Jesse

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